Bis in das Jahr 400 v. Chr. zurück wurden schriftliche Ausführungen in Sanskrit (altindische Sprache)
zur Kraft und Entstehung der Kristalle gefunden. Das "Heilen" mit Kristallen begleitet die Menschheit
seit Ihren Anfängen, davon zeugen auch archäologische Funde und medizinische Werke u.a. aus
Indien, Ägypten und dem antiken Griechenland.
Unter dem Einfluss der Kirche wurden, die in der Antike beschriebenen Heilwirkungen der Edelsteine
teilweise umgedeutet oder sogar abgeändert, um den Gläubigern zu einem sittlichen Lebenswandel
zu verhelfen. So gingen natürlich schon früh, tiefgründige und wichtige Informationen verloren. Mit
zunehmender Belastung auf die Umwelt und auf unseren Körper besinnen sich heute viele Menschen
wieder, darunter auch Wissenschaftler und Mediziner, zurück zur „chemiearmen“ Medizin. Gerade
die heilende Wirkung von Edelsteinen und Mineralien spielt hierbei eine immer grösser werdende
Rolle. Den meisten von Ihnen ist heute sicher die Heilige Hildegard von Bingen (1098 bis 1179) ein
Begriff. Sie hatte bereits im 12. Jahrhundert viele Visionen, wie Edelsteine und Nahrungsmittel die
Gesundheit und die persönliche Entwicklung eines Menschen beeinflussen können. Die heilige
Hildegard von Bingen berichtet in Ihren Werken Physica und Causae et curare über die Edelsteine mit
ihren Anwendungsmöglich-keiten und ihren Wirkungen. Sie konnte nichts über die geologischen
Vorgänge wissen und doch beschrieb sie die einzelnen Wachstumsformen. Die magmatischen oder
Eruptionsmineralien zum Beispiel beschrieb sie mit folgendem Bild: „...der Sonnenglut
entstammend...“. Diese Kristalle sind aus Magma, dem flüssigen heißen Erdinnern abgesondert
worden.
Das Buch „Die Heilsteine der Hildegard von Bingen“ wurde von Michael Gienger überarbeitet und
die Steine mit den heutigen Namen versehen. In dieser Lektüre sehen wir, dass wir sehr viel uraltes
und wertvolles Wissen verloren haben und dieses unbedingt wieder finden müssen.
STEI-EGGE